Rentenantrag abgelehnt - Was tun?

Erwerbsminderungsrente nach Gutachten oft strittig.
Was Sie beachten sollten.

Sie haben von der Agentur für Arbeit, der Krankenkasse, oder von Ihrem Hausarzt aufgrund andauernder Arbeitsunfähigkeit die Empfehlung bekommen, die Rente zu beantragen. Diese gesetzlich verankerte Rente wegen Erwerbsminderung kann vor der Regelaltersgrenze bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden.

Doch was müssen Sie bei der Beantragung der Rente beachten?

Antragsteller werden grundsätzlich ärztlich begutachtet. Manchmal wird nach dem Rentenantrag auch eine Reha­-Maßnahme (Kur) verordnet und durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird ein sogenannter Reha-Entlassungsbericht für die Deutsche Rentenversicherung angefertigt. Häufig weicht die Einschätzung des Gutachters erheblich von den Einschätzungen des eigenen Arztes ab. Häufig wird der Antragsteller aufgefordert, leichte Tätigkeiten für täglich min. sechs Stunden auszuüben. D.h., die Behörde entscheidet wie vom Gutachter vorgeschlagen und der Antrag auf Erwerbsminderungsrente wird dann in der Regel abgelehnt.

Widerspruch gegen den ablehnenden Rentenbescheid lohnt sich oft

Gegen diese Negativ-Entscheidung kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden. Ein Hinweis dazu findet sich im Bescheid in der Rechtsbehelfsbelehrung auf der letzten Seite.

Bleibt die Behörde auch nach dem Widerspruch bei ihrer ablehnenden Entscheidung, stellt diese einen Widerspruchsbescheid aus. Gegen diesen Bescheid bleibt nur die Klage vor dem Sozialgericht, die innerhalb von vier Wochen erfolgen muss.

In vielen Fällen legen die Betroffenen aber keinen Widerspruch ein und verzichten damit auf ihre Rechte. Grund dafür ist meistens die Angst vor dem Rechtstreit. Das deutsche Rentenrecht ist ein sehr spezielles Rechtsgebiet. Es ist daher sinnvoll, eine Rentenberatung aufzusuchen. Die Rechtsanwälte und unabhängigen Rentenberater der B&H Future sind spezialisiert auf Widerspruchsverfahren wie diese. Wir begleiten unsere Mandanten in Widerspruchs- und Klageverfahren neutral und kompetent – von Anfang an.

Christian Wagner, Geschäftsführer und Fachanwalt für Sozialrecht der B&H Future,
Renten- und Vorsorgeberatung GmbH

 
 
 

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